Die Aktie der Allianz hat – wie vom AKTIONÄR erwartet – 2022 mächtig Momentum aufgenommen. Seit Jahresanfang liegt der Titel des größten deutschen Versicherers mit 9,3 Prozent im Plus, was Platz 8 im DAX bedeutet. Das Chartbild hat sich folglich exzellent entwickelt. Viel fehlt nicht mehr, und der Aktie gelingt ein Mega-Break.
Wer vor rund 20 Jahren Allianz-Aktien gekauft hat, ist im Minus. Aber womöglich nicht mehr lange. Der Titel notiert aktuell bei 226 Euro, womit noch drei Prozent bis zum Hoch vom März 2020 bei 232,60 Euro fehlen.
Gelingt das Break, würde als Nächstes das Hoch aus dem Jahr 2002 geraten. Damals notierte die Allianz bei 265 Euro und war vom Rekordhoch bei 402 Euro bereits 35 Prozent abgestürzt.
Allerdings darf man bei der Allianz nicht nur auf die Kursentwicklung sehen. Das Unternehmen ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wichtig Dividenden bei der Geldanlage sind. Wer genau vor 20 Jahren eingestiegen ist, kommt auf eine Performance (nur der Kurs) von minus fünf Prozent. Hätte er die Gewinnausschüttungen regelmäßig reinvestiert, hätte er seinen Einsatz glatt verdoppelt.
Die Allianz zählt mit einem 2022er-KGV von 10 und einer Dividendenrendite von fünf Prozent zu den günstigsten Aktien in ganz Europa. Gelingt das Break, wäre dies ein starkes Kaufsignal. Ziel des AKTIONÄR: 255 Euro, Stopp: 190 Euro.
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.