Der Absatz des Halbleiter-Spezialisten Texas Instruments legt weiter zu. Davon sollte auch Infineon profitieren. Nach einer Konsolidierungsphase hat sich die charttechnische Situation des DAX-Titels zuletzt wieder aufgehellt.
Der Umsatz von Texas Instruments ist im ersten Quartal um acht Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar gestiegen. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf unterm Strich 683 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Montag am Firmensitz in Dallas mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten.
Zahlen im Blick
Bei Infineon schlägt die Stunde der Wahrheit am 30. Juli. Dann veröffentlicht der Chiphersteller die Eckdaten für das dritte Geschäftsquartal 2014. Experten rechnen mit einem Umsatzanstieg um 0,1 Milliarden auf 1,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Anteilsschein dürfte von 0,072 auf 0,119 Euro klettern. Für das vierte Quartal gehen die Finanzprofis mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und einem Ergebnis in Höhe von 0,13 Euro je Aktie aus.
Investiert bleiben
Infineon ist einer der größten Profiteure der starken Automobilbranche und dem Trend hin zu mehr mobilen Endgeräten. Die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Gelingt der Sprung über das alte Jahreshoch wird ein neues Kaufsignal ausgelöst und der Aufwärtstrend dürfte sich fortsetzen. Investierte Anleger bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen. Auch DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf steigende Kurse.
(Mit Material von dpa-AFX)
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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.