Am Montag hat der Chemieriese BASF mit den Vorbereitungen für den Bau seiner Batteriezellfabrik in Schwarzheide (Brandenburg) begonnen. Der DAX-Konzern will dadurch eine stärkere Rolle im Zukunftsmarkt E-Mobility spielen. Der Plan ist, in der Fabrik künftig pro Jahr Batteriematerial für 400.000 Fahrzeuge zu produzieren.
"Wir wollen in den nächsten zwei Jahren die Anlage fertigstellen, die es schafft, Teil einer europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge zu sein", erklärte BASF-Sprecher Arne Petersen. In der neuen Kathodenfabrik sollen 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Aktuell arbeiten am BASF-Standort in Schwarzheide bereits knapp 3.000 Menschen.
Durch den Bau der Batteriezellfabrik versucht BASF auch im E-Mobility-Markt stärker Fuß zu fassen. Größeren Einfluss auf das Konzernergebnis dürfte dieses Geschäft in den kommenden Jahren aber vorerst nicht haben.
Wichtig für den Chemieriesen bleibt weiterhin, dass sich die Weltwirtschaft rasch von dem kräftigen konjunkturellen Einbruch erholt. Dank vieler staatlicher Programme sieht es diesbezüglich gerade für das Jahr 2021 relativ gut aus. Anleger können weiter darauf spekulieren, dass die BASF-Aktie ihre Erholung fortsetzt. Der Stoppkurs sollte dabei bei 41,00 Euro belassen werden.
Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.