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Dividenden-Frühling bei VW, Mercedes und Co: Wer zahlt am meisten?

Dividenden-Frühling bei VW, Mercedes und Co: Wer zahlt am meisten?
Foto: Chiew/Shutterstock/Werbefritz-Illustration
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Annalena Götz 25.03.2025 Annalena Götz

Im Mai ist Zahltag. Die großen europäischen Autobauer VW, Porsche, Mercedes, BMW und Stellantis schütten ihre jährliche Dividende aus. DER AKTIONÄR gibt einen Überblick, welcher Automobilriese seinen Aktionären nach einem für die gesamte Branche bitteren Jahr die attraktivste Dividende bietet. 

Den Anfang macht der Stellantis-Konzern, der am 5. Mai seine Dividende in Höhe von 0,68 Euro pro Aktie ausschütten wird. Das entspricht einer Dividendenrendite von 6,0 Prozent. Im Vorjahr lag diese noch bei 7,6 Prozent, doch der drastische Umsatz- und Gewinnrückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr zwingt Stellantis zum Sparen. 

Am 19. Mai folgt BMW. Der Münchner Autohersteller will seinen Anlegern 4,32 Euro je Vorzugsaktie auszahlen – die vierthöchste Dividende der Unternehmensgeschichte. Aus den Vorjahren sind die BMW-Aktionäre aber mehr gewohnt: 2024 betrug die Dividendenrendite 6,7 Prozent, 2023 sogar 9,0 Prozent. Jetzt ist die Rendite auf 5,8 Prozent geschrumpft. Dafür steckte der Konzern viel Kapital in die Entwicklung der vollelektrischen „Neuen Klasse“, mit der BMW dieses Jahr in eine neue Ära aufbrechen will. Die Hoffnung der Aktionäre ruht also auf der langfristigen strategischen Ausrichtung, statt auf kurzfristiger Gewinnausschüttung.

Auch bei Volkswagen wird die jährliche Ausschüttung zurückgefahren – von 9,06 Euro auf nunmehr 6,36 Euro je Vorzugsaktie. Die Rendite beträgt damit 6,2 Prozent. Schuld sind auch hier die Belastungen der gesamten Automobilbranche, die im vergangenen Jahr zu niedrigen Gewinnen geführt haben. In Sachen Dividendenpolitik bleibt der Wolfsburger Autobauer trotzdem auf Kurs: Die Ausschüttungsquote stieg von 28,3 Prozent auf 29,6 Prozent, mit dem Ziel, langfristig eine Quote von 30 Prozent zu erreichen. Zahltag ist der 21. Mai.

Fünf Tage später will Porsche trotz des immensen Gewinneinbruchs den Vorzugsaktionären genauso wie im Vorjahr 2,31 Euro je Aktie auszahlen, was aktuell einer Rendite von 4,5 Prozent entspricht. Mit 52,7 Prozent liegt die Ausschüttungsquote der VW-Tochter über dem Branchendurchschnitt. Mittelfristig hat sich Porsche zum Ziel gesetzt, stets die Hälfte des Unternehmensgewinns an die Aktionäre auszuschütten.

Der Stern am Dividendenhimmel ist in diesem Jahr Mercedes. Und doch bekommen auch die Mercedes-Aktionäre den Sparkurs des Managements zu spüren. Der Premium-Hersteller will am 12. Mai voraussichtlich 4,30 Euro je Aktie ausschütten – Rendite: 7,3 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 5,30 Euro und 7,6 Prozent Rendite.

Nach einem Jahr mit Gewinnrückgängen müssen die Autohersteller die Herausforderungen der Branche kompensieren. Entsprechend zurückhaltend fallen die Dividenden für 2024 mit Renditen zwischen 4,5 und 7,3 Prozent aus. Wer hingegen auf der Suche nach einem echten Dividenden-Highlight ist, das mit einer Rendite im zweistelligen Prozentbereich lockt, findet dies in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Mercedes-Benz, Volkswagen Vz., Porsche AG , Stellantis.

DA 13/2025
Foto: Börsenmedien AG

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