Die Anspannung vor den morgen und übermorgen veröffentlichten Inflationsdaten drücken die US-Märkte ins Minus. Sowohl der Dow Jones als auch der Nasdaq 100 beenden den Mittwoch mit Verlusten. Unter den Tech-Werten waren es vor allem die Highflyer Tesla und Nvidia, die zu den größten Verlierern zählten.
Nach einem Tag mit über 300 Punkten Kursschwankung, an dem es am späten Nachmittag noch so aussah, als könnte sich der US-Leitindex noch ins Plus retten, stehen wieder rote Vorzeichen. Am Ende verlor der Dow Jones Industrial Average 0,5 Prozent auf 35.124 Punkte.
Die Anleger haben ihren Blick derweil schon auf Donnerstag und Freitag gerichtet. Dann nämlich werden in den USA neue Daten zur Inflation in Form von Verbraucher- und Erzeugerpreisindizes veröffentlicht. Diese Daten werden unter anderem auch die künftige Zinspolitik der Federal Reserve beeinflussen.
Im Dow Jones ging der Spitzenplatz für den höchsten Tagesgewinn mit einem Aufschlag von einem Prozent an den Chemiekonzern Dow . Ebenfalls den Sprung über die ein-Prozent-Hürde und damit auf die Plätze zwei und drei schafften es das Konglomerat Honeywell International, deren Papiere 0,9 Prozent zulegten, und der Baumaschinen-Hersteller Caterpillar (plus 0,6 Prozent).
Unter Druck stand, wie schon am Dienstag, die Salesforce-Aktie. Mit einem Abschlag von 2,7 Prozent war sie das Schlusslicht der 30 Dow-Jones-Werte, mit deutlichem Abstand vor Intel, die XX Prozent leichter aus dem Handel gingen.
Der Technologiesektor erlebte zur Wochenmitte einen weiteren Tag mit schwierigem Umfeld. Dementsprechend gab auch der tech-lastige Nasdaq 100 1,1 Prozent ab und schloss bei 15.102 Punkten.
Ein Bild, das es seit Längerem nicht mehr zu sehen gab, zeigte sich am unteren Ende der Index-Mitglieder. Dort fand sich die Aktie von Nvidia wieder. Der Highflyer der vergangenen Wochen und Monate gab 4,7 Prozent ab. Mit einem Minus von drei Prozent war auch Tesla in der Schlussgruppe.
Nach zuletzt sieben Verlusttagen am Stück fuhr die Moderna-Aktie am Mittwoch wieder einmal einen Tagesgewinn ein. Das Plus von 2,1 Prozent reichte dann gleich für den Spitzenplatz innerhalb des Nasdaq 100. Nach dem Kurssturz vergangene Woche zeichnet sich auch bei Fortinet eine Erholungsbewegung ab. Der Cybersecurity-Wert schloss ebenfalls 2,1 Prozent fester.
Das war an der Wall Street sonst noch wichtig:
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.