Google und ChatGPT haben beide jeweils ein Problem – doch die operativen Chancen für KI-Player wie OpenAI überwiegen. Denn fast die ganze Internet-Welt stürzt sich auf ein neues KI-Phänomen.
Vor 40 Jahren wurde in Japan das Studio Ghibli gegründet – dessen Namen so viel wie „frischer Wind“ bedeutet. Mit fantastischen bunten Farben und Stimmungen wurden Kassenschlager wie „Das letzte Einhorn“ geschaffen. Von der künstlichen Intelligenz halten die Ghibli-Gründer wenig – doch es ist die KI, die einen regelrechten Ansturm auf den Style von Ghibli auslöst.
OpenAI-Chef Sam Altman bittet auf X um eine Atempause. Weltweit wollen Abermillionen Menschen zugleich ihre Bilder in Ghibli-Welten eintauchen lassen. Die vorhandenen Nvidia-GPUs würden heiß laufen und regelrecht „schmelzen“, da diese neue Art der Image-Generierung so „viel Spaß mache.“ Im neuen AKTIONÄR TV wird auf die möglichen Auswirkungen des Hypes auf die Nvidia-Aktie (+501 Prozent seit Erstkauf im Depot 2030 im Jahr 2022) sowie das rapide wachsende Interesse an der Ghibli-KI auf Google Trends eingegangen.


Noch wird über Google viel gesucht und recherchiert – doch jetzt gibt es eine erschreckende Aussage von Melius Research. Demzufolge setzen junge Menschen mehr und mehr auf KI-Apps statt auf die klassische Suche per Google. Demzufolge sind fast die Hälfte der wöchentlich aktiven Nutzer bei OpenAI jünger als 24 Jahre, so Analyst Ben Reitzes. Und weiter: „Wenn OpenAI eine Plattform für Werbekunden starten würde, würde man jugendliche Nutzerbasis respektieren.“ Die dann dort eingesetzten Werbe-Dollar könnten dann am Werbebudget für Google knabbern.

Mehr zu den großen US-Tech-Titeln wie Apple, Nvidia und Alphabet sehen Sie im neuen AKTIONÄR TV.
Nach Gewinnmitnahmen bei Nvidia und Xiaomi setzt das Depot 2030 auf deutsche Geheimtipps – einer davon könnte ein Gewinner des Booms von Rüstungsfahrzeugen werden. Mehr zu allen neuen Transaktionen finden Sie hier in der neuen Ausgabe des AKTIONÄR HSR. Einfach hier für 2025 freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia, Alphabet (C).