Der DAX bleibt seinem Schlingerkurs auch am letzten Tag der Woche treu. Nach dem kräftigen Dreh ins Plus am Vortag geht es am Freitag zunächst wieder abwärts: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zweieinhalb Stunden vor dem Xetra-Start 0,4 Prozent tiefer auf 15 470 Punkte.
Die Sorge vor einer nahen Zinswende in den USA mit raschem Tempo hatte den DAX tags zuvor zunächst bis knapp unter 15 200 Punkte zurückgeworfen, bis die Käufer wieder das Regiment übernahmen. Am Montag war er angesichts der zugespitzten Ukraine-Krise sogar zeitweise bis auf 14 952 Punkte abgesackt.
Große Schwankungen dürften das Börsengeschehen laut dem Marktanalysten Edward Moya vom Broker Oanda noch einige Zeit prägen. Denn die Schnäppchenjäger hätten neben "buy the dip" - ein neues Motto, nämlich "sell the rally". Sie suchten also bei gefallenen Kursen immer wieder ihre Chance, aber eher nicht für längerfristige Anlagen.
Bei den Einzelaktien dürfte der Fokus heute vor allem auf SAP liegen. Der Softwareriese war gestern im Zuge einer mauen Prognose kräftig unter die Räder gekommen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Zudem hat Apple am Donnerstagabend starke Zahlen für das erste Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) vorgelegt. Demnach ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf Prozent und der Gewinn pro Aktie sogar um 25 Prozent gestiegen. Die Aktie kletterte daraufhin im nachbörslichen Handel um bis zu fünf Prozent ins Plus.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
Mit Material von dpa-AFX