Um die steigende Marktnachfrage zu bedienen, investieren Chiphersteller rund um den Globus auch im laufenden Jahr in den Bau entsprechender Fabriken. Dabei setzen immer mehr Player bei den notwendigen Maschinen auf die Qualität aus dem Hause Aixtron. Dabei überzeugt die Gesellschaft mit einer ungebrochenen Lieferfähigkeit und hat den Marktanteil bei seinen Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie mittlerweile auf 75 Prozent gesteigert.
Über die operative Entwicklung und die Einschätzung der Analysten hat DER AKTIONÄR bei Aixtron zuletzt eingehend berichtet. Ein Blick auf den Chart zeigt, dass die institutionellen Investoren nach der dynamischen Aufwärtsbewegung zuletzt auch hier ein wenig Druck vom Kessel genommen und ihren Bestand reduziert haben.
Im Rahmen der laufenden Konsolidierung hat sich im Bereich um 22 Euro aus technischer Sicht dabei ein tragfähiger Boden ausgebildet. Erweist sich dieser Bereich weiter als stabil genug, könnte der Titel im Anschluss wieder nach oben drehen. Ansonsten droht eine Ausdehnung des Rücksetzers Richtung 200-Tage-Linie bei 20,78 Euro oder der horzizontalen Unterstützung um 20 Euro.
Das Fazit hat Bestand: Kurzfristig dürfte sich die Aktie weiter recht volatil zeigen. Anleger mit Weitblick lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Mit dem zunehmenden „Monopol-Status“ dürfte Aixtron in dem mehrjährigen Investitionszyklus eine führende Rolle einnehmen. Kann der Vorstand die hohe Nachfrage nachhaltig monetarisieren, dürfte die Aktie ihren Aufwärtstrend nachhaltig fortsetzen.
Hinweis auf Interessenkonflikte : Aktien von Aixtron befinden sich im AKTIONÄR Depot und im Real-Depot von DER AKTIONÄR.