Dank der Mega-Rallye im ersten Quartal zählt der Windkraftanlagenbauer Nordex nach wie vor zu den stärksten Werten 2019 an der deutschen Börse. Reihenweise meldet der SDAX-Konzern neue Großaufträge. Bei den Anlegern kommt das gut an, auch wenn die Attacke auf das Jahreshoch noch auf sich warten lässt.
In den USA hat Nordex am Dienstag einen Großauftrag über 198 Megawatt verbuchen können. Ab dem Frühjahr 2020 sollen 63 Turbinen für einen Windpark in Texas geliefert werden. Es ist bereits der zweite Großauftrag für Nordex aus den USA in diesem Monat.
Für den nachhaltigen Ausbruch aus der Konsolidierung sorgte der neue Auftrag allerdings noch nicht. Ein kurzzeitiger Kurssprung wurde nicht bestätigt, die Aktie bewegt sich weiter seitwärts knapp über der 13-Euro-Marke. Das Jahreshoch bei 15,75 Euro ist aber nicht weit entfernt. Dank der starken Auftragslage sollte ein Angriff nur eine Frage der Zeit sein – wenn es gelingt, diese auch in profitable Umsätze umzuwandeln.
Gewinne laufen lassen
Die Auftragslage bei Nordex bleibt unverändert gut. Windkraft ist wieder gefragt und dürfte durch das europaweit starke Wahlergebnis der grünen Parteien noch Rückenwind erhalten. Anleger setzen darauf, dass sich das auch in den Zahlen widerspiegeln wird und lassen die Gewinne laufen.