Am Wochenende hat ein massiver Raketenangriff des Iran auf Israel die Welt geschockt. Eine Reaktion des angegriffenen Landes steht zwar noch aus, für den Wochenbeginn wurde dennoch eine höhere Volatilität erwartet. Doch es kommt nun anders als gedacht.
Spätestens seit es im vergangenen Oktober zu dem brutalen Angriff der Hamas auf Israel gekommen war, ist der Konflikt mit dem Iran wieder hochgekocht. Am Wochenende kam es dann zum bisher ersten direkten Angriff von Seiten des Iran auf Israel. Eine Reaktion steht noch aus. Mittlerweile scheint es, als könnte diese mehrere Tage auf sich warten lassen.
An der Börse war befürchtet worden, dass die Eskalation im Nahen Osten zu einem Abverkauf zum Wochenbeginn führen würde. Zu Handelsbeginn notiert der DAX aber fest im Plus. Eine Flucht in sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen ist normalerweise das Drehbuch an den Märkten, wenn es zu geopolitischen Konflikten kommt.
Zumindest heute Vormittag geht es an der Börse aber weiter nach oben. Das gilt auch für Aktien aus risikoreicheren Branchen wie Finanzwerten. Der Branchenindex Euro-Stoxx-Banks befindet sich rund ein halbes Prozent im Plus, während die Papiere der Commerzbank aktuell rund ein Prozent zulegen.
Prinzipiell sieht die Analystengemeinde bei der Aktie noch ein Kurspotenzial von rund 15 Prozent. Der Großteil der 24 Experten ist nach wie vor bullish für die Papiere, 16 Analysten empfehlen den Kauf und nur zwei den Verkauf.
Die Kursentwicklung in den kommenden Tagen wird maßgeblich davon abhängen, ob die Situation im Nahen Osten wieder beruhigt werden kann oder es zu einer weiteren Eskalation kommt.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.
Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank