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Um Leben und Tod: Gewinnt Alphabet, Tesla, oder VW?

Um Leben und Tod: Gewinnt Alphabet, Tesla, oder VW?
Foto: Der Aktionär TV
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Florian Söllner 10.03.2021 Florian Söllner

Keine Technologie ist wichtiger für die Zukunft: Nicht nur, weil Analysten hier eine der größten Wachstumstories der nächsten zehn Jahre sehen, sondern weil es um Leben und Tod von Autofahrern geht. Sich in ein Roboterauto zu setzen und bei Level 5 sein Wohlergehen dem Roboter anzuvertrauen, kostet Überwindung. Doch neue Daten der Alphabet-Tochter Waymo unterstreichen, dass die KI der Autos künftig einen großen Teil der 1,3 Millionen jährlichen Verkehrstoten retten kann.

Roboter schlägt Mensch

Die mit Lidar-Lasersystem ausgestatteten Roboterautos von Waymo haben bereits sechs Millionen Kilometer zurückgelegt. Jetzt wurden 72 tatsächlich geschehene, fatale Unfälle mit klassischen Autos analysiert und im Computer geprüft, wie Waymo-Autos in diesen Situationen reagiert hätten. Ergebnis: Alle Unfälle in denen der Fahrer etwas übersehen hat, hätte das Roboterauto verhindert – und sogar 80 Prozent der Unfälle, in denen der Unfallgegner falsch reagiert hat (etwa eine Ampel übersehen), hätte die Alphabet-Software gelöst.

In einem neuen Vergleich der FSD-Technologie von Tesla mit Waymo hat auf einer Teststrecke Tesla eine schnellere Zeit erreicht. Der Waymo-Chef hatte jüngst jedoch klargestellt: Tesla sei bisher nur ein gutes Assistenzsystem, da in Notfällen hier bisher ein Fahrer eingreifen müsse. In einem jetzt aufgetauchten Brief der Musk-Firma an die Kalifornische Behörde DMV wurde verneint, dass man bereits vollautonome Systeme anbiete und anders als in der Öffentlichkeit kein genauer Zeitpunkt für den Start einer kompletten Selbstfahrsoftware genannt.

VW

UBS zufolge liegt Tesla dennoch im Bereich Software „Jahre“ vor Volkswagen. Autoexperte Sandy Munro schrieb uns jüngst nach einer Fahrt in einem Beta-Tesla begeistert, Tesla sei klar führend. Doch auch VW wird ab 2025 den ID Buzz auf vordefinierten Taxistrecken autonom ins Rennen schicken. Mehr zum Vergleich Alphabet, Tesla und Volkswagen sehen Sie im neuen AKTIONÄR TV.

Wichtige Details am Freitag

Wichtige Details aus dem jüngsten Analysten-Call, warum die VW-Aktie noch weiter als 300 Euro steigen kann und zu Batterieaktien wie Samsung SDI lesen Sie ab Freitag im neuen AKTIONÄR Hot Stock Report.

100 Prozent und Value

VW befindet sich seit 19. Februar im Depot 2030 des AKTIONÄR Hot Stock Report. Dieses hat 2020 mit Aktien wie Verbio, Samsung SDI und Plug Power rund 100 Prozent Kursgewinn erzielt und setzt mittlerweile auf eine Value-Offensive. Gerne hier freischalten und ab sofort alle Transaktionen per SMS und Mail erhalten.

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