In einem positiven Marktumfeld steigt am Dienstag auch die SAP-Aktie. Schwung geben dabei gute Quartalszahlen des US-Konkurrenten Progress Software, der auch die Jahresprognose angehoben hat und damit ein stabiles Marktumfeld für die Branche signalisiert.
Progress Software meldete für das erste Quartal 2025 einen Umsatzanstieg von 29 Prozent auf 238 Millionen Dollar und lag damit über den prognostizierten 235,6 Millionen Dollar. Zudem lag der Gewinn je Aktie mit 1,31 Dollar deutlich über den erwarteten 1,06 Dollar. Der Nettogewinn ging zwar trotzdem auf 10,9 Millionen Dollar im Vergleich zu 22,6 Millionen Dollar im Vorjahresquartal zurück, das Unternehmen hob dennoch seine Jahresprognose für den Gewinn an.
SAP ist wie sein US-Konkurrent auch ein Anbieter von Unternehmenssoftware, jedoch in den Bereichen Planung, Steuerung von Ressourcen, Lieferketten und Kundenbeziehungen tätig. Im Gegenzug stellt Progress Software Anwendungsentwicklungen, Datenbanktechnologien und Middleware wie ihre OpenEdge-Plattform, die Anwendungen und Systeme verbindet her. Beide Unternehmen setzen dabei auch auf die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz, um in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Anhebung der Jahresprognosen durch Progress deutet auf ein starkes Marktumfeld hin, von dem auch SAP profitieren kann. Nachdem das Papier in den letzten Wochen jedoch um zwölf Prozent korrigiert hat, stehen die Chancen nun besser, dass die Ergebnisse für das erste Quartal im laufenden Geschäftsjahr am 22. April überzeugen können – und der Aktie neue Impulse bringen.
Es bleibt dabei: AKTIONÄR-Leser können die derzeitige Konsolidierung in Ruhe aussitzen. Sie liegen seit der Empfehlung im Mai 2023 noch immer mehr als 100 Prozent im Plus. Derzeit heißt es Geduld bewahren. Die langfristigen Aussichten sind weiterhin top.