Nvidias-CEO Jensen Huang hat vor kurzem auf der Entwicklerkonferenz GTC dem Aktienkurs wieder etwas Rückenwind verliehen. Huang hat mit Blackwell Ultra und Vera Rubin neue Produkte vorgestellt. Des weiteren haben sich mehrere Analysten positiv zur Aktie geäußert.
Mehr Leistung bei geringeren Kosten verspricht der Konzern – das kam an der Wall Street gut an. Mit der neuen Chipgenerationen Blackwell Ultra und Vera Rubin will Nvidia seine technologische Vormachtstellung untermauern.

Auch die Analysten blieben nach dem Nvidia-Update positiv für die Aktie.
Die Bank of America erneuerte ihre Kaufempfehlung bei einem Kursziel von 200 Dollar. Der Vortrag unterstreiche die unübertroffene Strategie des Chipkonzerns in den Bereichen Computing, Networking und Software, schrieb Analyst Vivek Arya. Nvidia sei ein "Schwungrad des wachsenden Rechenbedarfs" mit einer unübertroffenen Produkt-Pipeline.
Auch die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Nvidia mit einem Kursziel von 185 Dollar auf "Buy" belassen. Nvidia habe den weiteren Weg gut aufgezeichnet und den Mythos entlarvt, dass die Nachfrage nach Rechnerkapazitäten angeblich Schwäche zeige. Die KI-Revolution stecke noch in den Kinderschuhen, so Analyst Timothy Arcuri.

Die vorgestellte Blackwell-Architektur des KI-Riesen sei gut angenommen worden, schrieb auch Analystin Stacy Rasgon von Bernstein Research in einem Kommentar. Ihr Kursziel lautet 185 Dollar.
Auch Zukunftsforscher Mario Herger sieht Nvidia nach wie vor in einer guten Ausgangsposition. Er verweist vor allem auf autonomes Fahren und Robotik. „Es wird Milliarden von humanoiden Robotern in Fabriken und Haushalten geben. Und nicht nur humanoide Roboter. Auch die GM-Nvidia-Kooperation zeigt, dass alle Maschinenbaubranchen Nvidia-GPUs in ihre Produkte einbauen werden. Das ist der Anfang“, sagt Herger gegenüber dem AKTIONÄR.
Jensen Huang scheint wieder einmal die richtigen Worte gefunden und die richtigen Produkte vorgestellt zu haben. DER AKTIONÄR ist überzeugt, dass der jüngste Dip bei Nvidia eine Kaufchance ist und bleibt langfristig optimistisch für die Aktie.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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