Die Aktie von Ferrari ist in den letzten Tagen böse unter die Räder gekommen. Vom Hoch bei 129,50 Euro knickte das Papier bis auf 103,20 Euro ein. Den Rücksetzer konnte auch die 200-Tage-Linie vorerst nicht stoppen.
Ferrari verdient prächtig
Jeder spricht nur noch über die Mobilität der Zukunft: Flugtaxis, Robotaxis, Elektro- oder Wasserstoffantrieb. Jeder spekuliert nur noch darüber, wer denn diesen großen Umbruch überleben wird, und wer dabei auf der Strecke bleiben könnte.
Dem einen oder anderen Autobauer scheint es dennoch richtig gut zu gehen. Ferrari zum Beispiel macht mit jedem verkauften Auto knackige 69.000 Euro Gewinn. Zum Vergleich: Mercedes und BMW machen pro Auto 3.000 Euro Plus, Tesla und Bentley legen dagegen bei jedem Fahrzeug drauf. Genauer gesagt macht Tesla pro Auto 11.000 Euro Miese.
Dicke Margen, Kauflimit
Die Luxusschlitten von Ferrari kosten im Schnitt 280.000 Euro. Unter dem Strich bleiben 69.000 Euro hängen. Margen wovon die anderen Hersteller im Zuge der Diesel-Krise und E-Mobilität nur träumen können. Dennoch machte die Schwäche Marktverfassung zuletzt auch vor Ferrari nicht Halt. Die Aktie trifft bei 101,35 Euro auf eine starke Unterstützungslinie. Hier können Anleger ein erstes Kauflimit platzieren. Ein zweites wird bei 93,58 Euro in den Markt gelegt. Diese Marke datiert aus dem Monat September 2017.