Der Aufspaltung des Energiekonzerns E.on steht nichts mehr im Wege. „Wir gehen jetzt davon aus, dass wir die Börsennotierung der Uniper SE im September realisieren können“, erklärte E.on-Chef Johannes Teyssen. Die DAX-Aktie arbeitet derweil weiter am charttechnischen Kaufsignal.
Es seien keine Klagen gegen den Beschluss der Hauptversammlung eingegangen, die klassischen Großkraftwerke und den Energiehandel in das neue Unternehmen Uniper auszugliedern, teilte E.on heute Vormittag in Essen mit. Damit könne Uniper wie geplant im September an die Börse gehen. Der genaue Termin für den ersten Handelstag ist noch offen. Das hängt nun vor allem von dem Prozedere bei der Finanzaufsicht ab.
Zur Erinnerung: Die E.on-Aktionäre hatten im Juni mit einer Mehrheit von 99,7 Prozent der radikalen Neuausrichtung zugestimmt. Vorgesehen ist, dass im ersten Schritt gut 53 Prozent der Uniper-Aktien über die Börse an die E.on-Anteilseigner gegeben werden. Mittelfristig will E.on dann die übrigen Anteile verkaufen. Ende 2014 hatte Eon seine Aufspaltungspläne vorgestellt und seitdem an den Details gearbeitet. Der Hauptkonzern konzentriert sich künftig auf Ökostrom, Netze und Energievertrieb.
Der Newsflow bei E.on bleibt insgesamt positiv. Die DAX-Aktie arbeitet weiter am charttechnischen Kaufsignal. Gelingt der nachhaltige Sprung über den Widerstand um 9,50 Euro, wäre der Weg für steigende Kurse geebnet. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot mit einem Turbo-Zertifikat auf dieses Szenario.
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(Mit Material von dpa-AFX)