Apple hat am Mittwoch sein neues günstiges Modell der iPhone-Palette vorgestellt: das iPhone 16e, quasi das iPhone SE der vierten Generation. In Deutschland ist das neue Günstig-iPhone für 699 Euro zu haben und damit für 250 Euro weniger als das iPhone 16. Vorbestellt werden kann das Handy bereits ab diesem Freitag, in den Handel kommen soll es am 28. Februar.
Es kann in den Farben schwarz und weiß bestellt werden. Optisch ist die Frontseite des 16e an das iPhone 14 angelehnt. Es besteht quasi nur aus Display und der Notch, der Aussparung für die Frontkamera und andere Sensoren. Es verfügt über einen FaceID-Scanner. Die Rückseite erinnert an das iPhone 8. Hier ist nur eine Kameralinse zu sehen – eine Weitwinkel-Linse mit 48 Megapixeln. Das hauseigene Modem zur Verbindung ins Mobilfunk-Netz ist laut Apple besonders stromsparend und verlängert die Batterielaufzeit. Eine Aufladung halte bis zu zwölf Stunden länger als beim bisher günstigsten Modell iPhone SE. Ebenso wie andere Modelle der neuen iPhone-Baureihe ist das 16e bereit für die KI-Funktionen von "Apple Intelligence". In Deutschland sollen diese voraussichtlich ab April verfügbar sein.
In Verbindung mit einem besonders günstigen Preis wird wohl die e-Reihe wie bereits schon das SE besonders für Diensthandys, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden, wieder ein beliebtes Modell sein.
Die Schweizer Großbank UBS hat die Einschätzung für Apple derweil auf „Neutral“ belassen. UBS-Analyst David Vogt kritisieiert, dass das neue iPhone mit einem Preis von 599 Dollar etwas teurer wis als gedacht. Die Hardware-Spezifikationen entsprechen hingegen seinen Erwartungen.
Die Aktie von Apple hat am Mittwoch kaum Bewegung gezeigt. Aus dem Handel ging sie mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 244,87 Dollar. DER AKTIONÄR bleibt aber zuversichtlich, Anleger bleiben mit einem Stopp bei 162 Euro investiert. Kann die Aktie ihre jüngst zurückgewonnene Stärke bestätigen, dürfte die Aktie relativ schnell wieder in Richtung des Ende Dezember bei 260,10 Dollar markierten Hochs laufen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.