Mit der Bekanntgabe der Jahreszahlen für 2018 haben die Allianz und die Munich Re auch ihre Ausschüttungspläne für die Dividende bekannt gegeben. DER AKTIONÄR hat genauer hingeschaut und sagt, was jetzt zu tun ist.
Die Allianz hat bekannt gegeben, dass sie für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 9,00 Euro an die Anteilseigner ausschütten will. Beim aktuellen Kursniveau von 199,80 Euro entspricht das einer satten Dividendenrendite von 4,5 Prozent.
Der Rückversicherer Munich Re schüttet mit 9,25 Euro etwas mehr aus, das aktuelle Kursniveau von 212,10 Euro führt aber zu einer etwas niedrigeren Rendite von 4,3 Prozent. Somit hat die Allianz bei der Dividendenrendite die Nase vorn.
Dividendenkonstanz zählt
Doch auch die Konstanz der Ausschüttungen ist bei Dividendentiteln ein wichtiges Kriterium. Hier kann die Munich Re punkten. Seit 1969 wurde die Dividende nicht mehr gesenkt. Die Allianz hat es immerhin geschafft, in den letzten zehn Jahren die Ausschüttungen nicht zu senken. Alleine der Finanzkrise 2008 ist es geschuldet, dass die Historie nicht noch weiter zurück reicht.
Jetzt fehlt nur noch der Blick auf das Dividendenwachstum: Die Allianz hat in den vergangenen fünf Jahren die Dividende um durchschnittlich 5,3 Prozent pro Jahr erhöht. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind es sogar plus 12,5 Prozent. Die Munich Re kann da nicht mithalten. Dort sind es 4,2 beziehungsweise sieben Prozent.
Die Allianz hat in zwei von drei Kategorien gewonnen. Bei beiden Aktien stehen allerdings Aktienrückkaufprogramme im Raum, was die Kurse antreiben sollte. Zudem weißt die Munich Re die höhere Konstanz bei den Dividendenzahlungen auf. Wie Sie jetzt richtig handeln, lesen Sie im neuen AKTIONÄR. Hier bequem als E-Paper erhältlich.