PARIS (dpa-AFX) - Der französische Ölkonzern Totalenergies
Nach dem Konjunktureinbruch im vergangenen Jahr helfen den Öl- und Gaskonzernen die seit geraumer Zeit wieder anziehenden Preise, was den Spielraum für Ausschüttungen erhöht. Zudem kappen die Franzosen ihr Investitionsbudget etwas. So sollen von 2022 bis 2025 jährlich zwischen 13 und 15 Milliarden US-Dollar in Sachinvestitionen fließen. Bisher hatte Totalenergies am oberen Ende bis zu 16 Milliarden in Aussicht gestellt.
Totalenergies will sich angesichts der EU-Klimaziele vom Ölkonzern zum Energieunternehmen wandeln. So soll die Hälfte der Investitionsausgaben der kommenden Jahre in Wachstumsprojekte fließen, wovon wiederum die Hälfte für Erneuerbare Energien und Elektrizität vorgesehen sind. Die Verkäufe in der Energieerzeugung sollen von heute bis 2030 um 30 Prozent wachsen. Das Geschäft mit Ölprodukten soll hingegen bis dahin um mindestens 30 Prozent sinken./men/zb/jha/
Quelle: dpa-AFX