Der Goldpreis hat am heutigen Mittwoch bei 2.947 Dollar je Feinunze ein neues Rekordhoch markieren können. In Euro reichte es nicht ganz für einen neuen Rekord. Die Unsicherheit im Zusammenhang mit der US-Zinspolitik unterstützte das Edelmetall. Auch die Zentralbanken zeigten sich verstärkt auf der Käuferseite. Die Kursziele der Analysten für den Goldpreis steigen derzeit immer weiter. Zuletzt hat auch Goldman Sachs seine Zielmarke angehoben.
Die US-Investmentbank rechnet nicht zuletzt wegen der stärkeren Nachfrage von Seiten der Zentralbanken mit einer Fortsetzung der Rekordfahrt beim Goldpreis. Die Prognose für die Nachfrage durch die Notenbanken wurde von durchschnittlich 41 Tonnen pro Monat auf 50 Tonen erhöht. Die US-Bank erwartet einen Anstieg des Goldpreises bis zum Jahresende auf 3.100 Dollar. Bislang hatte Goldman Sachs ein Kursziel von 2.890 Dollar ausgegeben. Sollten sich die politischen Unsicherheiten noch verstärken, hält Goldman Sachs sogar einen noch deutlich höheren Goldpreis für möglich. Dazu zählt die US-Investmentbank etwa die Furcht vor den Folgen der Zollpolitik durch die neue US-Regierung. Ein Anstieg bis auf 3.300 Dollar je Feinunze lautet dann das Ziel der Bank.
Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten extrem stark entwickelt. Seit dem Jahresanfang ging es bei dem Edelmetall mehr als elf Prozent nach oben. Auf 52-Wochen-Sicht konnte der Goldpreis sogar mittlerweile 45 Prozent zulegen.
Am heutigen Mittwoch konnte der Goldpreis sein Rekordniveau allerdings nicht ganz verteidigen. Im Tagesverlauf setzten Gewinnmitnahmen ein. Aktuell notiert die Feinunze bei 2.919 Dollar. Die Aussichten bleiben aber stark, ein Sprung über die 3.000-Dollar-Marke dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Physische Edelmetalle wie beispielsweise Maple Leaf oder Krügerrand gehören weiter zum Basisinvestment. Welche Goldwerte derzeit interessant sind, erfahren Sie bei Goldfolio – dem Börsendienst für Gold- und Silberaktien. Alle Infos zu Goldfolio finden Sie hier.