Nach dem dieswöchigen Kapitalmarkttag der Allianz sowie den neuen Gewinn- und Dividendenzielen gehen die Meinungen der Experten zu den weiteren Aussichten des Versicherungskonzerns auseinander. Überwiegend fällt das Echo auf die neuen Ziele des Münchner Versicherers aber positiv aus.
Goldman Sachs senkte zwar das Kursziel von 343 auf 337 Euro. Goldman-Analyst Andrew Baker bleibt aber bei seiner „Buy“-Einstufung der Allianz-Aktie. Anpassungen an seinem Bewertungsmodell führten zu leicht sinkenden Ergebnisschätzungen bis 2027.
Deutsche Bank Research und Jefferies zeigten sich ebenfalls optimistisch. Beide belassen die Allianz-Einstufung auf „Buy“, mit Kurszielen von 312 beziehungsweise 310 Euro. Die Analysten betonen die angekündigten Aktienrückkäufe und die ambitionierten Ziele bis 2027, weisen aber darauf hin, dass vieles bereits im Kurs eingepreist sei.
Die DZ Bank hob das Kursziel von 325 auf 350 Euro an. Analyst Thorsten Wenzel lobte die spürbar erhöhten Finanzziele und schraubte seine eigenen Prognosen nach oben. Ähnlich positiv äußerte sich Berenberg: Analyst Michael Huttner sieht mit einem Kursziel von 376 Euro erhebliches Potenzial, insbesondere dank starker Wachstumsziele und solider Liquidität für Krisenzeiten.
UBS hingegen bleibt mit einem Kursziel von 300 Euro zurückhaltend. Analyst Will Hardcastle nannte die Gewinnziele glaubwürdig, sieht aber wenig Spielraum für weitere Kursfantasie bei der Aktie des deutschen Versicherungsriesen.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.