+++ Geheimplan für Deutschland? +++

BMW, Daimler und VW: Durchwachsener Jahresstart in den USA

BMW, Daimler und VW: Durchwachsener Jahresstart in den USA
Foto: Börsenmedien AG
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Nikolas Kessler 03.02.2016 Nikolas Kessler

Der US-Automarkt bleibt nach dem Rekordjahr 2015 auch zu Beginn des neuen Jahres in Schwung. Die deutschen Autobauer BMW und Volkswagen haben trotzdem weniger Autos verkauft. Lediglich Daimler konnte ein kleines Plus erzielen.

Billiges Benzin, niedrige Zinsen und das weitgehend milde Winterwetter ließen die Kunden in den USA im Januar wieder massenhaft in die Autohäuser strömen. Obwohl der Monat zwei Verkaufstage weniger hatte als im Vorjahr und ein Schneesturm beinahe die komplette Ostküste zeitweise lahmlegte, lieferten die Hersteller am Dienstag solide Absatzzahlen.

Abgasskandal belastet

Volkswagen verliert infolge des Abgasskandals allerdings immer weiter den Anschluss. Der US-Absatz der Pkw-Kernmarke VW sackte im Januar verglichen mit dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 20.079 Autos ab, wie der Konzern mitteilte. Es ist bereits das dritte Minus in Folge für VW.

Kleiner Hoffnungsschimmer: Wenigstens die Premium-Tochter Audi konnte mit plus 2,7 Prozent etwas zulegen. Der ebenfalls zum Konzern gehörende Sportwagen-Bauer Porsche schaffte sogar ein Absatzplus von 10,6 Prozent.

Flaute beim 3er BMW

Für BMW begann das Jahr dagegen ebenfalls mit einem weiteren Dämpfer. Der Absatz schrumpfte um vier Prozent auf 21.320 Fahrzeuge. Vom BMW 3er, das bislang meistverkaufte Modell der Bayern, wurden fast ein Drittel weniger Autos verkauft und auch die bei den US-Kunden eigentlich beliebten SUV-Modelle waren weniger gefragt.

Daimler kann punkten

Vor allem dank der neuen SUV-Modelle im Portfolio konnte zumindest Daimler in den USA 1,3 Prozent mehr Autos verkaufen. Ohnehin ist die Aktie der Stuttgarter unter den Autobauern der Favorit des AKTIONÄR. Bei Volkswagen sollten derzeit nur mutige Anleger mit sehr langem Atem zugreifen. Bei BMW bietet sich der Einstieg in Anbetracht des trüben Chartbildes dagegen nicht an.

(Mit Material von dpa-AFX)

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